Edward Espe Brown
Edward Espe Brown wurde von Suzuki Roshi zum Zen Priester geweiht. Seit 1965 praktiziert er Zen, seit 1980 Yoga. Neben seinen Meditations- und Kochkursen, die ihn durch die USA, aber auch durch Deutschland, Österreich, Spanien und England führten, lehrt Brown an den drei San Francisco Zen Zentren: in Tassajara, Green Gulch und im City Center. Er ist ein weltweit geschätzter Lehrer, dessen reicher Erfahrungsschatz sich aus Zazen, Chi Gong und der Lehre „Berühren in Achtsamkeit“ nährt.
Edward Espe Brown ist Autor mehrerer Kochbücher, darunter die berühmten Tassajara Kochbücher. „The Tassajara Bread Book“ basiert auf Browns Gedanken, dass ein gutes Brot mehr als Mehl, Wasser, Milch und Eier bedarf. Die achtsame und sorgsame Zubereitung des Brotteigs ist ebenso sehr von Bedeutung. In „The Tassajara Recipe Book“ sammelt Brown die Rezepte aus der Küche des Tassajara Zen Zentrums, das auf eine mehr als 30-jährige Tradition zurückblickt. Mehr als 200 Rezepte, von der Vorspeise bis zum Dessert, lassen die besondere Aufmerksamkeit spüren, die Brown der Zubereitung von Speisen schenkt.
„Als ich mit dem Kochen anfing, fragte ich Suzuki Roshi um Rat. Er sagte: „Wenn du den Reis wäschst, dann wasch‘ den Reis. Wenn du Karotten schneidest, schneid‘ Karotten. Und wenn du die Suppe umrührst, rühr‘ die Suppe um.“
Mit der bekannten Köchin Deborah Madison führte Edward Brown das legendäre „Greens“-Restaurant in San Francisco. Er lebt in Fairfax, Kalifornien.
Doris Dörrie
Doris Dörrie wurde 1955 in Hannover geboren. Nach einem Schauspiel-, Philosophie- und Psychologiestudium in den USA absolvierte sie die Hochschule für Fernsehen und Film München, an der sie heute als Dozentin lehrt. Neben ihrer Arbeit als Regisseurin hat sie zahlreiche Romane und Kinderbücher veröffentlicht (Samsara, 1998; Für immer und ewig, 2000; Was machen wir jetzt?, 2001)
Zu den mit Preisen ausgezeichneten Filmen gehören: „Mitten ins Herz“ (1983), „Im Innern des Wals“ (1984), „Männer“ (1985), „Paradies“ (1986), „Ich und er“ (1988), „Geld“ (1989), „Happy Birthday, Türke!“ (1992), „Keiner liebt mich“ (1994), „Bin ich schön?“ (1998), „Erleuchtung garantiert“ (2000), „Nackt” (2002) und „Der Fischer und seine Frau - Warum Frauen nie genug bekommen“ (2005).
„Wie eine Person mit den Zutaten für ein Essen umgeht,“ sagt Dörrie, „sagt viel über sie aus. HOW TO COOK YOUR LIFE lehrt uns, im Umgang mit den banalsten Dingen des täglichen Lebens aufmerksam zu sein und öffnet uns außerdem die Augen für eine der schönsten Beschäftigungen überhaupt: das Leben im Hier und Jetzt. Und Kochen ist ein wesentlicher Teil davon.“
Die Produzenten
1983 gründete Produzent und Filmemacher Franz X. Gernstl die Firma megaherz. Mit seinem Kompagnon Fidelis Mager produziert er die Reportagereihe „Willi wills wissen“, aber auch abendfüllende Spielfilme und Hochglanz-Dokumentationen. In den letzten Jahren produzierten bzw. koproduzierten sie Doris Dörries Kinofilme „Erleuchtung garantiert“ (1999: Bayerischer Filmpreis) und „Nackt“ (2003: Deutscher Filmpreis in Silber). Für seine TV-Serie „Gernstl unterwegs“ wurde Franz Gernstl 2000 mit dem Adolf-Grimme-Preis sowie 2001 mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.